»Nie wieder ist jetzt« - Neue Gedenkstelle in Olpe eröffnet
Vor zwei Jahren begann die Initiative Jüdisches Erbe in Olpe mit der Suche nach einem Ort des Gedenkens – heute steht sie: die Gedenkstelle in Form einer Doppel-Helix-Skulptur, geschaffen von 25 Schülern der St. Franziskus-Schule, des Städtischen Gymnasiums und der Sekundarschule.
Kunst als Brücke:
Mit Unterstützung der Kunstpädagogin Carmen Magers formten die Jugendlichen Tonmodelle, die in Beton gegossen wurden – ein Material, das auch zukünftigen Generationen Raum für Weiterentwicklung lässt.
„Sichtbarkeit führt zur Auseinandersetzung.“
Im Herzen der Stadt:
Die Stele steht in Sichtachse zum ehemaligen Kaufhaus der jüdischen Familie Lenneberg – ein Zeichen, das Erinnerung in die Mitte der Gesellschaft holt.
„Nie wieder ist jetzt“ – so appellierte Bürgermeister Tobias Schulte an die Versammelten:
Verteidigt Freiheit, Rechtstaatlichkeit und Toleranz. Olpe bleibt bunt – und steht gegen Antisemitismus und Hetze.
Jeder formte seine Idee – gemeinsam entstand ein Zeichen der Annäherung:
„Jüdisches und nichtjüdisches Leben sollen sich annähern – das Verbindende ist stärker als die Unterschiede.“
Auf dem Sockel steht in Edelstahl-Lettern:
„Sei ein Mensch.“



