DER CLUB

Was wäre wenn ...

 

 

... man etwas Falsches tun muss, um das Richtige zu erreichen?

„Der Club“, das Debüt von Spiegelreporter Takis Würger ist klein, aber fein. Eine Geschichte, die berührend spannend ist.

Hans Stichler stammt aus einfachen Verhältnissen. Nach seinem Schulabschluss erhält er ein Stipendium für die Universität in Cambridge. Als Gegenleistung soll er im elitären Pitt Club der Uni ein Verbrechen aufklären. Hinter den alten Mauern aber lauern die dunklen Machenschaften der britischen Oberschicht. Verschworene Männergemeinschaften, die dunkle Geheimnisse haben, sich gegenseitig Gefälligkeiten erweisen und dekadente Feste feiern. Auch seine neue Liebe Charlotte scheint einiges zu verbergen.

„Was für eine schwarze Geschichte, und wie zart und liebevoll erzählt.“ (Elke Heidenreich)

Die Geschichte ist in einem Stil geschrieben, der eine unglaubliche Dynamik entwickelt.

Würger lässt die einzelnen Charaktere aus ihrer Sicht erzählen, was dazu führt, dass man ins Buch schaut, versinkt, aufschaut und die Geschichte ist vorbei. Viel zu schnell vorbei.

Die Personen in der Geschichte sind komplex und vielschichtig. Z.B. der Vollwaise Hans, der vom ruhigen etwas seltsamen Kind zu einer Kampfmaschine werden kann. Oder Charlottes Vater, der hin- und hergerissen wird zwischen seiner Loyalität zum Club und seiner Liebe zu seiner Tochter.

Es wird aber nicht zu viel verraten. Der „Club“ ist ein Buch, in dem man sich rasant verliert und das man dann in Ruhe noch einmal lesen wird, um die Feinheiten zu genießen.