Ein leckeres Rezept

Die Anregung, das Rezept für Galettes zu suchen, war der Roman von Nicolas Barreau "Das Café der kleinen Wunder"...

Galette oder Buchweizen-Crepe

Für 4 Portionen (ergibt etwa 12 Galettes)
  • 250 g Buchweizenmehl
  • 1 Ei
  • 50 ml Milch
  • 350 ml kaltes Wasser
  • 3 TL Salz
  • 50 g Butter (geschmolzen, lauwarm)
  • 12 Scheiben Schinken (roh oder gekocht)
  • 12 Scheiben Emmentaler
  • 2 Tomaten in dünnen Scheiben

Zeit

30 Min

Plus 1 Stunde Ruhezeit

Zubereitung

1. Das Buchweizenmehl mit dem Salz, dem Ei und der Milch verquirlen, bis der Teig glatt ist. Dann das Wasser und anschließend die geschmolzene Butter einarbeiten.

Eine Stunde ruhen lassen.

2. Eine große beschichtete Pfanne erhitzen. Von der Platte nehmen, eine 3/4 Schöpfkelle Teig hineingeben, gleichmäßig verteilen und wieder auf die heiße Herdplatte stellen. Wenn die Ränder sich lösen, die Galette wenden.

3. Eine halbe Scheibe Schinken, eine Scheibe Käse und 2 dünne Scheiben Tomaten in die Mitte der Galette geben, die Ränder einklappen, Pfannkuchen falten, herausnehmen und warmstellen.

4. Aus dem restlichen Teig weitere Galettes backen, bis alles aufgebraucht ist.

Als Füllung eignen sich außer anderen Käsesorten auch feinblättrig geschnittene Champignons oder Speck oder Kräuter oder Nüsse oder Äpfel oder Fantasie.

Guten Appetit!

Das Buch

Das Buch „Das Café der kleinen Wunder“ ist zum Niederknien romantisch.

Die Studentin Nelly lebt in Paris und ist schon seit längerem heimlich in ihren Professor verliebt. Doch diese Liebe ist romantisch verklärt und spielt sich in Nellys Kopf ab. Der Professor ist allerdings anderweitig interessiert und zieht wegen seiner Liebe nach Italien.

Nelly fällt in ein Loch, denn sie redet sich ein, wenn sie weniger Flugangst und das Angebot des Professors zu einer gemeinsamen New-York-Reise angenommen hätte, wäre alles ganz anders gekommen. In ihrem Frust kauft Nelly sich die rote Designer-Handtasche, die ihr schon lange gefällt. Beim Sichten des Nachlasses ihrer geliebten Großmutter fällt ihr ein altes Buch mit Widmung in die Hände, das ihre Neugier auf die Vergangenheit ihrer Großmutter weckt. Spuren führen nach Venedig.

Die Handlung des Buches ist leise, dafür aber umso eindringlicher. Die Atmosphäre dicht und manchmal subtil. Man muss sich von der Eigenart des Romans ansprechen und mittragen lassen.

Die Geschichte liest sich gut und flüssig. Barreau schafft es, mit den Worten zu spielen. Er beschreibt detailliert, sodass man sich die Personen und Situationen, sogar die Theorie der Geschwindigkeit und ihre Auswirkung auf den Menschen von Virilio gut vorstellen bzw. verstehen kann.

 

 

Tipp für ein romantisches Wochenende:

  • Eine gemütliche Couch, wahlweise ein Sessel
  • Eine kuschelige Decke
  • Das Telefon bzw. Handy abschalten
  • Im Buch „Das Café der kleinen Wunder“ versinken
  • Dabei eine/mehrere Galette/s verzehren
01.03.2017