Tangoabend mit Guido Simon

Am Samstag, 24. September tritt um 19.30 Uhr im Großen Saal des Alten Lyzeums das Ensemble „Los Cuatro de la Sala“ – eine Formation mit dem heimischen Vollblutmusiker und Pädagogen Guido Simon – auf.

Musikschule Olpe präsentiert „Los Cuatro de la Sala“

Bereits vor einigen Jahren konnten die Mitglieder der Gruppe die Konzertbesucher in Olpe zu wahren Begeisterungsstürmen bewegen. Neben Guido Simon am Saxophon bzw. Klarinette, sind auch seine Musikerfreunde Matthias Bangert (Kontrabass), Martin Schulte (Gitarre) und der Akkordeonist Alexander Pankov zu hören.


Gegründet im Jahr 2003, begann das Quartett „Los Cuatro de la sala“ mit eigenen Arrangements der Tangolegende Astor Piazollas. Für ihr Debütalbum „Tango Manjar“ im Jahr 2011 begannen sie, mit diesem musikalischen Background, auch eigene Stücke zu schreiben. Doch im Lauf der Jahre entwickelte sich die Musik der vier erfahrenen und hochangesehenen Musiker stetig weiter. So sind auf ihrer neuen Veröffentlichung „MIMOS“ weitere Stile und Einflüsse, wie Gipsy Swing, russische Folklore oder langsame Jazzwalzer, zu hören. Dabei bleibt der Tango immer noch das Fundament; rhythmisch wie harmonisch.

Alexander Pankow (Akkordeon) studierte an den Musikhochschulen Novosibirsk und Köln. Während seines Musikstudiums wurde er Preisträger bei den internationalen Wettbewerben in New York "Golden Accordion", Tscherepowetz ("Pokal des Nordens"), Woronesch (5. Allrussischer Wettbewerb) und Wladiwostok ("Pokal des Fernen Ostens"). Alexander Pankov arbeitet u. a. mit Bochumer Symphonikern, Städtischen Bühnen Münster, Kölner Philharmonie, Gürzenichorchester Köln, Novosibirsker Symphoniker, Opernhaus Köln, Opernhaus Düsseldorf, Schauspielhaus und Sinfonieorchester Wuppertal, Theater Hagen, Theater Krefeld-Mönchengladbach und WDR Köln zusammen.

Guido Simon (Klarinette / Saxophon) studierte an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf und hatte seinen künstlerischen Abschluss im Jahr 1997. Neben seiner freiberuflichen Tätigkeit als Klarinettist und Saxophonist in diversen Kulturorchestern Deutschlands, spielt er in den unterschiedlichsten Formationen von Kammermusikbesetzungen bis zur Big Band und Jazzband. Gastspiele führten ihn nach China, Russland, Frankreich, Schweden, Italien und Polen. Guido Simon ist außerdem als Musikpädagoge an mehreren Musikschulen tätig.

Martin Schulte (Gitarre) wurde in Duisburg geboren und zog im Alter von 20 Jahren nach Köln. Er studierte Jazz-Gitarre an den Musikhochschulen Köln, Barcelona und New York City. Während seines einjährigen New York Aufenthaltes, finanziert durch ein Stipendium des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst), hatte er Unterricht bei Paul Bollenback, Ben Monder, Wayne Krantz, Peter Bernstein, Mike Holober. Er gewann einige Preise, wie z. B. die Auszeichnung „Best International Newcomer Band“ bei „Jazz an der Donau“, „Best International Band“ beim Jazz Competition Granada“, 1.Preis beim „Biberacher Jazzpreis“, 2. Preis bei „Hoilaart Jazz“, Belgien. Er war in vielen TV- und Radioproduktionen zu hören (WDR, ZDF, Deutschlandfunk, BR) und spielte auf renommierten Festivals wie den „Leverkusener Jazztagen“, „Ibiza Jazz Festival“, „Novisad Jazz Festival“, „Cologne Jazz Night“ und tourte durch Spanien, Finnland, Dänemark, Niederlanden, Serbien, Mazedonien, Griechenland, Belgien, Luxemburg und den USA. Er spielte mit Musikern wie z.B. Nils Wogram, Claudio Puntin, Antonio Hart, Frank Möbus, Jürgen Friedrich, Steffen Schorn, John Ruocco, Paulo Alvares und vielen mehr.

Matthias Bangert studierte klassischen Kontrabass an den Hochschulen Düsseldorf und Wuppertal mit Abschluss des Dipl. Musikers, sowie Jazz- und Popularmusik in den Fächern Kontrabass und E-Bass an der „Hoogeschool voor de Kunsten“ in Arnhem/NL. Neben seiner Tätigkeit als Dozent und Bandcoach ist er als freiberuflicher Studio- und Livemusiker tätig. Seit dem Jahr 2007 ist er Bassist des international renommierten Nu-Jazz-Projektes „Club des Belugas“ und nahm seitdem an zahlreichen CD-, DVD- und Fernsehproduktionen teil, wie z. B. Für WDR, NDR und ZDF. Konzerte führten ihn bislang in Länder wie Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Türkei, Ungarn, Slowakei, Russland, Frankreich, Italien, Georgien und Brasilien.

Das Quartett packt den Tango an seinen Wurzeln und interpretiert ihn glasklar mit einer Seelenruhe und voller Sensibilität, so dass man sich nicht entziehen kann. Jeder der gestandenen Musiker ist ein Könner an seinem Tonwerkzeug und jedes Instrument bekommt ausreichend Raum zu atmen. Rhythmus, Leidenschaft, Eleganz, Melancholie, Sehnsucht, Ehrlichkeit, alles, was der Tango verlangt und verspricht, ist präsent. Weitere Informationen auch unter www.loscuatrodelasala.de.

Karten werden am 24. Sept. nur an der Abendkasse ab 19.00 Uhr erhältlich sein.

Impressionen und Fotos

 
09.09.2016