Teilabbruch von Staustufen im Olpe-Bach im Bereich des Stadtkerns
Die Kreisstadt Olpe plant auf der Grundlage des Gewässerentwicklungskonzeptes und in Abstimmung mit den Wasserbehörden im Rahmen der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie weitere Maßnahmen zu Verbesserung der Gewässerstrukturgüte an der „Olpe“.
Im beigefügten Lageplan sind die Staustufen dargestellt. Es ist geplant 17 kleinere „Staustufen“ in der „Olpe“ zwischen den Stationen 0,40 km und 1,50 km teilweise abzubrechen bzw. einzuebnen. An zwei Stellen sollen die vorhandenen Abstürze/Steilstücke durch das Einbringen von grober Steinschüttung ausgeglichen werden.
Ziel der Maßnahmen ist die Herstellung der Durchgängigkeit des Bachlaufes für Kleinstlebewesen.
Die Staustufen sind Ende der 80er bzw. Anfang der 90er Jahre im Rahmen von Gewässer-Renaturierungs-Maßnahmen unter Beachtung des damaligen Standes der Technik bzw. Gesichtspunkten der Ökologie und unter Beteiligung der Wasserbehörden errichtet worden. Vor diesem Hintergrund sollen die Staustufen nunmehr nicht auf ganzer Bachbettbreite, sondern lediglich zu einem Drittel bis zur Hälfte der Breite abgebrochen oder eingeebnet werden.



