Straßenerneuerung "Fliederweg" in Olpe-Sondern
Die Straße „Fliederweg“ in Olpe-Sondern ist von der Einmündung „Sonderner Straße“ bis zum Ausbauende in wesentlichen Bereichen nicht mehr in einem guten, dem Ortsbild entsprechenden Zustand. Der „Fliederweg“ wurde, wie auch die übrigen Straßen in Sondern, anlässlich der Einstauung des Biggesees in den sechziger Jahren in einem seinerzeit üblichen minderen Ausbaustandard hergestellt. So ist es aus technischen und wirtschaftlichen Gründen nicht sinnvoll, z. B. die Fahrbahn und/oder den Gehweg nur durch einen Deckenüberzug zu sanieren.
Aus diesem Grund ist vorgesehen, den gesamten Fahrbahn- und Gehwegaufbau aufzunehmen bzw. auszukoffern und den Straßenausbau entsprechend der nachfolgend dargestellten Bauausführung herzustellen.
- Erneuerung des kompletten Fahrbahnaufbaus beginnend an der Einmündung in die „Sonderner Straße“ bis zum nördlich gelegenen Ausbauende auf einer Länge von ca. 175,00 m und einer Breite einschließlich Regenrinnen von durchschnittlich ca. 4,50 m zuzüglich des Wendehammers und der Fahrbahnaufweitung im Einmündungsbereich. Die Erneuerung der Fahrbahn erfolgt nach vorheriger Beseitigung des bisher vorhandenen Oberbaus und besteht nach Belastungsklasse 0,3 gemäß RStO ’12 aus
- einer im Mittel ca. 46 cm starken Frostschutzschicht,
- einer ca. 10 cm starken Asphalttragschicht und
- einer ca. 4 cm starken Asphaltbetonschicht.
- Erneuerung des kompletten Gehwegsaufbaus von der „Sonderner Straße“ bis zum Ausbauende auf der westlich gelegenen Straßenseite auf einer Länge von ca. 175,00 m und einer Breite von durchschnittlich ca. 1,50 m. Die Erneuerung erfolgt nach vorheriger Aufnahme des vorhandenen Gehweges und besteht nachher aus
- einer im Mittel ca. 34 cm starken Frostschutzschicht,
- einer ca. 3 cm starken Pflasterbettung und
- einer ca. 8 cm starken Betonsteinpflaster.
- Herstellung eines einseitigen Schrammbordes auf der östlichen Seite auf einer Länge von ca. 175,00 m und einer Breite von ca. 0,30 m bis ca. 0,50 m entsprechend den örtlich vorgefundenen Verhältnissen hinsichtlich der Gestaltung. Bordsteine zwischen Fahrbahn und Gehweg bzw. Schrammbord als Hochbord bzw. abgesenktem Rundbord.
- Die Entwässerung erfolgt in den bereits vorhandenen Regenwasserkanal.



