Olpe im Jahre 2030 - Olper Unternehmen erarbeiteten ihre Visionen
Smart-City Workshop: Wie soll die Kreisstadt Olpe im Jahr 2030 aus Sicht von Olper Unternehmen aussehen?
18 Unternehmerinnen und Unternehmer folgten der Einladung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Olpe und beteiligten sich am Donnerstag, 25. Juni, an dem Workshop im Ratssaal des Rathauses Olpe. Markus Bröcher, Vorsitzender Aufsichtsrates, stellte bei der Begrüßung bereits heraus, dass der Blickwinkel der heimischen Wirtschaft von großer Bedeutung für die eingeleitete Weiterentwicklung der Kreisstadt Olpe sei. Lea Hartmann, neue Smart-City-Managerin der Stadt Olpe, führte durch den Nachmittag. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiteten unter ihrer Moderation in vier Gruppen Antworten auf Fragen, was man im Jahre 2030 von der Verwaltung und der Wirtschaftsförderung erwarte. Wie kann man dem Fachkräftemangel begegnen? Wie stellt man sich die technische Infrastruktur und die Mobilität der Zukunft vor? Zudem thematisierten die Gruppen Themenfelder wie Gewerbeflächen, Energie, Umwelt, aber auch Bereich wie Freizeit und Wohnen. Die Teilnehmerstruktur war breit gefächert. Große wie kleine Industriebetriebe, Handwerksbetriebe, Banken, Unternehmensberatungen, IT-Firmen. Alles war vertreten. Und so breit gefächert waren schließlich auch die Vorstellungen und Wünsche der heimischen Wirtschaft. Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Olpe, Torsten Kaufmann, sicherte den Unternehmen weiteren Dialog und natürlich eine Zusammenfassung der Ergebnisse des Workshops zu.
Der Workshop war Teil einer Reihe von Veranstaltungen, um die Perspektiven der verschiedenen Stakeholder in Olpe mit in eine städtische Smart City Strategie integrieren zu können. Die Erstellung einer solchen Strategie ist eine der Bedingungen, die das Bundesinnenministerium im Gegenzug für die Auszahlung einer Smart City Förderung von € 2,1 Mio. stellt. Weitere Personengruppen, die bereits einbezogen wurden, sind die Mitarbeiterschaft der Stadtverwaltung, das Olper Jugendparlament und Mitglieder von Olpe Aktiv. „Es ist sehr spannend zu sehen, dass einige Vorstellungen für eine Vision 2030 von allen Personengruppen genannt werden, z.B. die große Bedeutung der Schützenfeste oder die Verknüpfung von Wasser und Stadt. Andere Punkte variieren dagegen, ohne sich zwangsläufig zu widersprechen.“, erläutert die Smart City Projektmanagerin. „Wir konnten schon viele interessante Ideen sammeln und die Vision Olpe 2030 nimmt langsam Form an. Als nächster wichtiger Schritt erfolgt die Einbindung der Olper Bürgerschaft, bevor letztlich die Vision durch die Olper Stadtverordnetenversammlung abgerundet wird.“, führt Lea Hartmann weiter aus.
Aktuelle Informationen zu dem Projekt Smart City in Olpe sind unter www.neueweichen.de/smartcity einsehbar.



