Notfallmelde- und Informationspunkte in der Kreisstadt Olpe
Im Zuge der bundes- sowie landesweit laufenden Vorbereitungen für den Fall einer potentiellen Energiemangellage bzw. eines großflächigen Stromausfalls, hat die Kreisstadt Olpe flächendeckend für das Stadtgebiet sieben Notfallmelde- und Informationspunkte definiert, die im Ernstfall rund um die Uhr besetzt sind.
Sollte aufgrund eines Stromausfalls oder eines anderen Krisenereignisses, z.B. Hochwasser oder Unwetter, die Kommunikation mit Festnetz und Mobilfunk nicht möglich sein, dienen die folgenden Notfallmelde- und Informationspunkte als Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger bei medizinischen Notfällen, Brandereignissen o.ä. Zugleich sind sie Kontaktstellen für Informationen hinsichtlich der Gesamtlage, wobei zu beachten gilt, dass sie nicht als dauerhafte Betreuungs- und Aufenthaltseinrichtungen fungieren.
|
Notfallmeldestelle 1 |
Olpe |
Feuerwehrgerätehaus |
Grubenstraße 1 |
|
Notfallmeldestelle 2 |
Dahl |
Dorfgemeinschaftshalle |
Marienweg |
|
Notfallmeldestelle 3 |
Altenkleusheim |
Kindergarten |
Lübkeweg 7 |
|
Notfallmeldestelle 4 |
Rehringhausen |
Schützenplatz |
Unterm Friedhof |
|
Notfallmeldestelle 5 |
Oberveischede |
Feuerwehrgerätehaus |
An der Hütte 2 |
|
Notfallmeldestelle 6 |
Neger |
Jugendheim |
Zum Tümmelberg 6 |
|
Notfallmeldestelle 7 |
Sondern |
Bahnhof |
Strandweg |
Wichtig ist jedoch ebenso die private Vorsorge und die Möglichkeit der Selbsthilfe der Bürgerinnen und Bürger. Die Zeit bis zum Eintreffen staatlicher Hilfe ist je nach Ausmaß einer Katastrophe unterschiedlich lang. Daher sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, selbst Vorsorge zu betreiben und sich auf Krisensituationen vorzubereiten. Für das Funktionieren des gesamten Hilfesystems ist eine selbsthilfefähige Bevölkerung von entscheidender Wichtigkeit.
Bürgermeister Peter Weber: „Es ist sinnvoll, in vernünftigem Rahmen privat vorzusorgen und Lebensmittel, Wasser, notwendige Medikamente, etc. für einige Tage im Haus zu haben. Dabei geht es um vorausschauende Bevorratung und bestmögliche Vorbereitung. Hamsterkäufe oder Panikmache helfen keinem Menschen weiter und sind unnötig und kontraproduktiv.“
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bietet zahlreiche Hinweise und Checklisten zum Thema Vorsorge für den Krisenfall unter https://www.bbk.bund.de. Weitere Informationen sind zudem auf der Seite https://www.olpe.de/Informationen-zum-Bevölkerungsschutz zu finden.



