Musikschullehrkräfte veranstalteten Matineekonzert im Kreishaus

Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums luden die Musikschulfachkräfte zum Matineekonzert ein.

Konzert auf gewohnt hohem Niveau, gemeinsam gestaltet von dem Großteil des Lehrerkollegiums

Am vergangenen Sonntag war die städtische Musikschule erneut Veranstalter des gut besuchten Matineekonzerts der Lehrkräfte. Nach einer fulminaten Ouvertüre durch das Blechbläserensemble "Trombe e Tromboni" mit den unter anderem beteiligten Kollegen Ingo Samp (Trompete) und Andreas Regeling - zu der sich das Ensemble im Raum verteilt positioniert hatte - folgte ein absolutes Bravourstück für Klarinette: Das berühmte, so genannte "Kegelstatt-Trio" für Klarinette, Viola und Klavier von W. A. Mozart, gespielt von Svenja Kohlmann, Anne Valpertz und dem erneut kongenial aufspielenden Klarinettisten Guido Simon.

Als zentrales Werk des Vormittags wurden danach zwei Sätze aus dem Grand Nonett von Louis Spohr geboten. Dabei ergänzten sich die Streicherkollegen Claudia Narnhofer, Svenja Kohlmann, German Prentki und als Gast am Kontrabass Nerea Rodriguez mit dem Holzbläserquintett der Musikschule - bestehend aus Ursula Keller (Querflöte), Jörg Klüser (Oboe), Gudrun Schumacher (Klarinette), Gudrun Kröniger (Fagott) und Gerhard Reuber (Horn) - zu einem überzeugend aufspielenden Ensemble mit neun Musikern.

Nach zwei wirklich zu Herzen gehenden Werken für Akkordeon (Anatoli Resch) und Klavier (Olga Skuba) wurde quasi der "unterhaltsame" Teil des Konzerts eröffnet: "Trombe e Tromboni" präsentierten den Tango schlechthin - La Cumparsita von G. M. Rodriguez. In diese Stimmung passte dann auch das Werk "Four Hits for five" mit bekannten Melodien von George Gershwin.

Dann folgte als "Überraschung"  im Programm angekündigt "The Typewriter" von Leroy Anderson mit Musikschulsekretärin Mechthild Volmer an einer Blick fangenden roten Schreibmaschine und allen mitwirkenden Musikern als begleitendes Orchester - zusammen geführt von Dirigent Ingo Samp. Dies kam so gut an, dass das Werk als Zugabe ein weiteres Mal gegeben wurde. Auf Wunsch der Solistin, die zum Dirigent rief "Kannst Du auch schneller?" sogar in noch flotterem Tempo.

Nach dem Konzert schloss sich dann im Foyer des Großen Saales ein Sektempfang für alle Besucher und Musiker an, ausgerichtet vom Förderverein der Schule. Denn immerhin war dies ja das Dozentenkonzert zum Musikschuljubiläum. So konnten alle den beschwingten Vormittag in geselliger Runde ausklingen lassen.

WR / WP Bericht 13. Mai 2014

Impressionen und Fotos

12.05.2014