Bau der Westumgehung, 2. Bauabschnitt (2. Teil) von Station 300,00 bis Biggebrücke sowie des Zentralen Omnibusbahnhofes

Im Laufe des Jahres 2013 wurden mit dem ersten Teil des zweiten Bauabschnitts die Planstraßen A und B (inzwischen Stellwerkstraße und Hugo-Ruegenberg-Straße) im Rahmen der Westumgehung hergestellt. Weiterhin wurde mit dem Bau der Biggebrücke im Bereich der Realschulturnhalle begonnen.

Für das Jahr 2014 sind der Bau des zweiten Teils des zweiten Bauabschnitts der Westumgehung sowie der Neubau des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) vorgesehen. Im Wesentlichen umfasst die Gesamtbaumaßnahme folgende Verkehrsanlagen:

  • Verlängerung der Planstraße A (Stellwerkstraße) über die Station 300,00 hinaus bis an den Kreisverkehrsplatz (KVP) „Rathaus“
  • Herstellung des KVP „Rathaus“
  • Herstellung der Planstraße C (Westumgehung im Bereich des ZOB)
  • Herstellung des KVP „Sibo“ und Anbindung an die im Bau befindliche Biggebrücke
  • Neubau des ZOB für den Öffentlichen Personennahverkehr

Der Zweckverband Westfalen-Süd und weitere Fachbeteiligte (u. a. Verkehrsbetriebe, Polizei- und Ordnungsbehörde) haben an der Planung des ZOB mitgewirkt, so dass die Belange des ÖPNV hinreichend berücksichtigt wurden. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass vier Bushaltestellen speziell für Gelenkzüge ausgelegt wurden. Weitere elf Haltestellen sind für Standardbusse mit einer Länge von 12,00 m bemessen.
Alle Busse können unabhängig von der Flächenbelegung ihre Haltestellen ohne Rangiermanöver an- und abfahren.

Zum Erreichen der Mittelinsel des ZOB dienen insgesamt vier Querungshilfen.

Die Gehwege und Warteflächen im öffentlichen Raum verfügen über Bodenindikatoren gemäß DIN 32984. Diese umfassen zum Einen Leitstreifen zur Führung sehbehinderter Menschen, zum Anderen Auffindestreifen an den Buseinstiegen, Fahrgastunterständen und Querungshilfen sowie dazugehörige Einstiegs-, Sperr- und Richtungsfelder. Durch den Einbau von Nullabsenkern wird Gehbehinderten ein sicheres Queren der Fahrbahnen ermöglicht. Zur Erleichterung des Einstiegs in die Omnibusse werden Buscapsteine mit erhöhtem Auftritt zum Einbau kommen, die ein relativ ebenerdiges Besteigen ermöglichen.
Insgesamt ist die gesamte Verkehrsanlage barrierefrei.

An der Planstraße C sind in Höhe des südlichen Bahnsteigbereichs insgesamt sieben Taxistände vorgesehen. Die Stellflächen sind so ausgelegt, dass sie bedarfsweise auch von Bussen genutzt werden können.

Im Bereich des KVP „Rathaus“ sollen östlich des Skaterplatzes Fahrradabstellboxen angelegt werden. Dadurch wird Radfahrern die Möglichkeit gegeben, ihre Räder während der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sicher abzustellen.

Baubeginn

Bauleitung

Die Bauleitung für diese Bauprojekt hat:

Pläne zur Baumaßnahme

Bau der Westumgehung und des ZOB (Lageplan)
Bau der Westumgehung und des ZOB (Ausbauquerschnitt)

Fotos der Baumaßnahme

Fertigstellung