Donnerstag, 28. November 2013, 20.00 Uhr, Stadthalle Olpe
Das Gespenst von Canterville
Eine Geistergeschichte von Susanne F. Wolf nach Oscar Wilde
Die ironisch-romantische Erzählung benutzt Oscar Wilde als burleske Gesellschaftssatire über das Verhältnis Alte Welt - Neue Welt. Die fortschrittsgläubigen, von kultureller Vergangenheit unbelasteten Amerikaner trotzen der verzopften Tradition der Engländer.
Die Geschichte wurde viele Male verfilmt - u. a. mit Sir Charles Laugthon, David Niven, Sir John Gielgud und Patrick Stewart.
Die Geschichte hat bis heute von ihrem großen Charme und ihrem Zauber nichts verloren.
Sir Simon Of Canterville muss seit 400 Jahren als Gespenst spuken, weil er seine Frau Eleanore umgebracht hat. Darum wird Schloss Canterville von allen denkbaren Mietern gemieden. Nur der neue amerikanische Gesandte, Mr. Hiram Otis, fürchtet sich nicht und zieht mit seiner Familie ein. Seine Frau und seine Kinder weigern sich ebenfalls Angst zu haben, entfernen immer wieder den von Sir Simon an der Stelle des Mordes mühsam frisch gehaltenen Blutfleck, spannen Stolperdrähte, erschrecken das Gespenst mit einem „Gegengespenst“ und zwingen es sogar, die grässlich rasselnden Ketten zu ölen.
Schließlich wird der bemitleidenswerte Sir Simon auch noch von seiner seit 400 Jahren toten Ehefrau heimgesucht. Erst durch das Verständnis von Mr. Otis Tochter Virginia wird Sir Simon am Ende erlöst und darf in Frieden sterben. Virginia bekommt seinen Familienschmuck, heiratet einen mit den Cantervilles verfeindeten Nachbarn und schließt damit das letzte Kapitel der schaurigen Vergangenheit.
Mit Thomas Stroux, Josef Baum, Petra Liederer u. v. a.
Eintrittspreise: 11 € - 12 € - 13 € - 14 €
Schüler/Studenten 50 % Ermäßigung
Karten erhältlich im Rathaus Olpe -Foyer-
Tel. Ticketservice: 02761 830
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