Rotkappe und Safranschirmling landeteten in der Pfanne

 

Wer mit offenen Augen durch den Wald geht, findet zahlreiche Pilze im Laub, auf Baumstümpfen oder in Gräbern. Täubling oder ein Fliegenpilz? Kann man einen Goldröhrling essen? Gibt es Pilze nur im Herbst?

Diese und viele andere Fragen wurden den Teilnehmern der Naturführung "Pilze und Co." von Stefan Huppertz beantwortet. Die Exkursion im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Olpe bioLogisch" war wieder ein großer Erfolg. Wegen der großen Nachfrage wurden zwei Veranstaltungen angeboten.

Unter der Leitung des Olper Pilzexperten Stefan Huppertz waren die eifriegen Pilzsammler unterwegs und lernten dabei so manchen heimische Pilz kennen. Insgesagt wurden mehr als vierzehn Speisepilze gefunden.

Außerdem, so erklärte Stefan Huppertz, sollte man Pilze nur in luftdurchlässigen Körbchen sammeln und innerhalb von 24 Stunden zubereiten. Denn das Eiweiß in den Pilzen zersetzt sich sehr schnell, und dann wird jeder Pilz giftig. Und so stand
Dank der tatkräftigen Unterstützung von Gastwirt Peter Teipel und der Hilfe von Manfred Hallmann am Ende der Naturführung der Genuss auf dem Programm. Die frischen Pilze wurden als leckere Mischpilzpfanne zubereitet und über dem offenen Feuer gegart. Gemeinsam mit frischem Schwarzbrot, Schmalz und Grillwurst konnten die Teilnehmer in geselliger Runde so die „Früchte ihrer Arbeit“ genießen.

Olpe bioLogisch 2013 geht am 9. November weiter mit dem Kurs „Räuchern mit einheimischen Kräutern“, den Monika Burgmer leitet. Anmeldungen hierzu sind jedoch nicht mehr möglich, da der Kurs komplett belegt ist. 

 

30.10.2013