Ruhrverband lobt Fremdwasser-Preis RUHR aus.

Für herausragende Aktivitäten seiner kommunalen und gewerblichen Mitglieder im Bereich der Fremdwasserreduzierung hat der Ruhrverband den „Fremdwasser-Preis Ruhr" ausgelobt. Er wird erstmals im Jahr 2013 und anschließend in einem Turnus von zwei Jahren vergeben. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro soll von den Preisträgern für gemeinnützige oder wohltätige Zwecke in der Region verwendet werden. Über die Preisvergabe entscheidet ein sechsköpfiges Kuratorium, das das Preisgeld im Bedarfsfall auch auf mehrere gleichwertige Einreichungen aufteilen kann. Bewertungskriterien für die Verleihung des Fremdwasser-Preises Ruhr sind unter anderem die Effektivität der eingereichten Maßnahme, die Methodik und der Innovationsgehalt des Vorgehens, die Übertragbarkeit von Methoden und Verfahren, die aus der Maßnahme für den Ruhrverband erwachsenden Kostenvorteile sowie das Engagement des einreichenden Mitglieds im Vorgehen gegen Fremdwasser. Das Ruhreinzugsgebiet ist als niederschlagsreiche Mittelgebirgsregion besonders stark von Fremdwasser betroffen.

Die Bewerbung der Kreisstadt Olpe um den Fremdwasser-Preis RUHR

Der Ruhrverband teilt in seinem Schreiben vom 29. April 2013 an die Kreisstadt Olpe mit:

"Die eingegangenen Bewerbungen zeigen eindrucksvoll dass die Städte und Gemeinden im Ruhrverbandsgebiet enorme Anstrengungen unternehmen, um das Fremdwasser in ihren Kanalisationen nachhaltig zu reduzieren. Dieses aus ökologischer und ökonomischer Sicht außerordentlich wichtige Vorhaben sollte auch zukünftig im Fokus unseres Handelns stehen.

Die auch mit externen Fachleuten besetzte Jury hat sich nun der schwierigen Aufgabe gestellt, die eingegangenen Bewerbungen zu beurteilen und schließlich zu einem klaren Votum zu gelangen. Es handelte sich um eine knappe Entscheidung. Dabei ist die Jury nach intensiver Prüfung zu dem Ergebnis gelangt, Ihre Bewerbung trotz der in ihr dargelegten vorbildlichen Arbeiten und Anstrengungen nicht auf den Platz "1" zu setzen. Es tut uns natürlich leid, ihnen diese Mitteilung machen zu müssen, zumal wir froh wären, wenn manche andere Kommune im Verbandsgebiet eine solche Maßnahme wie die ihre vorzuweisen hätte. Wir möchten daher Ihre Gemeinde mit der beiliegenden Urkunde auszeichnen, die sie möglicherweise an die entsprechenden Verantwortlichen weiterreichen werden".