Hier finden Sie Bilder von Alt Olpe:
1907: Blick ins Olper Weierhohl mit den zwischen der Olpe (rechts) und dem Mühlengraben unterhalb der Stadtmauer gelegenen Häusern Neuhaus und Voss, die dort bis zur Zerstörung im Jahre 1945 standen (seitdem Grünanlage). Die Olpe wird an dieser Stelle, wie noch heute, von einer Brücke überquert, damals aber noch zusammen mit einem Graben, der durch eine "Renne" floß und dem Mühlengraben unterhalb der Stadtmauer zusätzlich Wasser aus der Bigge zuführte. Im Hintergrund ist der Schornstein der Gerberei Lütticke zu sehen, die einst zu den bedeutendsten Lederfabriken in Deutschland zählte (Konkurs 1931) (Ansichtskarte/koloriertes Foto, Verlag Reinicke & Rubin, Magdeburg; Stadtarchiv Olpe)
Das Sauerländische Volksblatt (Stadtarchiv Olpe) schreibt am 6/7. Juli 1935 zum Abbruch der Lederfabrik Lütticke "Das Ende eines alten Olper Gewerbes ... Unsere Mitteilung über den Abbruch der ehemaligen Lederfabrik Lütticke lenkt die Aufmerksamkeit auf diesen ehemals so wichtigen Zweig der heimischen Industrie, der seine Erzeugnisse nicht nur in alle Teile Deutschlands, sondern auch nach dem Ausland sandte. Die Lederfabrikation war im 18. und 19. Jahrhundert nach dem Schmiede- und Breit-Hämmer-Gewerbe die bedeutendste Industrie unserer Stadt. ... Die nun auch in diesen Tagen zum Abbruch kommende Lederfabrik ist von den Vorfahren der Familie Lütticke im Jahre 1837 gegründet und wäre somit bald ein Jahrhundert alt gewesen. ... Die Belegschaft des Lederwerkes Lütticke betrug zeitweise 100 Mann. Die Wirtschaftskrise der Nachkriegsjahre brachte auch die Lederfabrik in wirtschaftliche Schwierigkeiten, die im Jahre 1931 das völlige Erliegen zur Folge hatten. Trotz aller Bemühungen ist es nicht gelungen, den Betrieb wieder aufzunehmen. Mit dem Abbruch dieses Werks gehört nun auch dieser alte Olper Industriezweig wahrscheinlich für immer der Vergangenheit an."
Am 26. April 1882 wurde der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr ("Musik-Chor") aus den Reihen der 1880 gegründeten Freiwilligen Turner-Feuerwehr gegründet. Unser Foto datiert von 1884 und zeigt die folgenden Mitglieder v.l.n.r.: oben: Josef Clemens, Franz Harnischmacher, Robert Löser, Franz Schmelzer, Wilhelm Bieker, Karl Hachenberg; in der Mitte: August Rothhaupt, Anton Birkenhölzer, Franz Köster, Josef Köster, Anton Harnischmacher; unten: Edmund Harnischmacher, Franz Jablonsky, Dietzel, Ring, Christian Nies und Gottfried Marx.
(Bildarchiv Musikzug Olpe; Rep.: Stadtarchiv Olpe)
Ansichtskarte aus der Zeit der Erbauung der evangelischen Kirche 1897/98, die das neue Gotteshaus vom Weierhohl bzw. von der "obersten Bleichewiese" aus zeigt. Die nach Plänen des Kreisbauinspektors Kruse im historische Stil in für Olpe untypischem rotem Ziegelmauerwerk erbaute Kirche wurde am 18. Oktober 1898 feierlich eingeweiht. (Ansichtskarte/koloriertes Foto, Postkartenverlag Jos. Grobbel, Fredeburg; Stadtarchiv Olpe)
Ansichtskarte der Stadt Olpe von ca. 1920 mit dem Blick aus südlicher Richtung auf die "Unterstadt", die Häuser der Martinstraße mit dem Krankenhaus (rechts). Darüber erheben sich die Pfarrkirche St. Martinus und die Häuser Auf der Mauer. Über dem 1914 errichteten großen Gebäude des Lehrerseminars (rechts - heute Städt. Gymnasium) ist der Schützenplatz mit der Schützenhalle von 1907 zu erkennen.
(Ansichtskarte, Verlag Jos. Grobbel, Fredeburg; Stadtarchiv Olpe)
Bau der Kanalisation in der Martinstraße vor dem Hotel Kaiserhof (heute Bekleidungshaus Kraft) in Olpe 1909/10. Links anschließend das Gebäude, in dem 1912 das erste Olper Kino, das "Kaiserhof-Cinema", eröffnet wurde (später "Lichtspieltheater Olpe")
(Foto: Gebr. Clemens, Olpe; Repro.: Stadtarchiv Olpe)
Belegschaft der Lederfabrik Lütticke in Olpe 1892. Erste Reihe in der Mitte, stehend, der Gerbereibesitzer Theodor Lütticke (1840-1903). Die Firma,die einst zu den bedeutendsten Lederfabriken in Deutschland gehörte, schloß 1933 aus wirtschaftlichen Gründen ihre Pforten. Heute steht hier das Altenwohnheim "Am alten Lohhaus".
(Repro.: Stadtarchiv Olpe)
Biggetal bei Olpe um 1915, von der Ronnewinkeler Brücke aus gesehen. Die sogenannten "Hesse-Häuser" links, ehemalige Werkshäuser der von der Familie Hesse gegründeten und 1930 stillgelegten Rheinisch-Westfälischen Kupferwerke in Olpe, verschwanden im Zuge des Biggeseebaus (Einstau 1965). (Ansichtskarte/koloriertes Foto, Verlag A. Klutmann, Olpe; Stadtarchiv Olpe)
Blick auf die Stadt Olpe vom Finkenhagen aus im Jahr 1899. Oberhalb des großen Komplexes des Mutterhauses der Franziskanerinnen mit Klosterkirche erkennt man den Turm des Olper Rathauses, weiter rechts den Turm der 1897/98 neu erbauten evangelischen Kirche, dann den Kirchturm der alten St.-Martinus-Kirche (vor dem Brand 1907) und unterhalb davon die Unterste Stadtmühle. Im Vordergrund liegen die Bahnhofsgebäude mit den Gleisanlagen.
(Ansichtskarte/koloriertes Foto, Verlag Jos. Grobbel, Fredeburg; Stadtarchiv Olpe)
Blick in die Straße in der Wüste - stadtauswärts - um 1900. Rechts die im Jahre 1900 durch den Architekten Jul. Runge aus Bonn für den Fabrikanten Anton Hesse erbaute Villa mit dem kunstvoll geschmiedeten Einfahrtstor und Gitter, daneben die 1897 eröffnete Höhere Stadtschule von Olpe.
(Ansichtskarte, Verlag F. X. Ruegenberg, Olpe; Stadtarchiv Olpe)
Blick vom Gallenberg auf die noch einsam gelegene Villa Junker (heute "Wohnpark Villa Heuell"), Westfälische Straße 85, erbaut 1907 von Rechtsanwalt und Notar Dr. Hubert Junker nach Plänen des bekannten Kölner Architekten Regierungsbaumeister Carl Moritz. Rechts in den Jahren 1667/76 errichtete Rochuskapelle. Foto um 1916. (Ansichtskarte, Hermann Lorch Kunstanstalt, Dortmund; Stadtarchiv Olpe)
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